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Kinder in Pflegefamilien Förderung – Beteiligung – Schutz

Die Beteiligung von Pflegekindern gehört zum „Alltagsgeschäft“ von Pflegeeltern, Beteiligung von Pflegekindern und Pflegeeltern zum „Kerngeschäft“ der Fachkräfte.

In der Tat ist die Voraussetzung dafür, dass sich Pflegekinder auf ihre Lebenssituation und auf ihre neue Familie einlassen können, ihre systematische Beteiligung an allen ihr Leben betreffenden Entscheidungen: Orientiert an ihrem Alter und Entwicklungsstand und ihrer konkreten Situation bei der Inpflegegabe sind sie an den Entscheidungen über Art und Form der Hilfe, der „Wahl“ der Pflegefamilie, an Entscheidungen über Umgangskontakte und Verbleib sowie an der Wahl des Lebensortes nach Beendigung eines Pflegeverhältnisses zu beteiligen. Beteiligung der Pflegeeltern heißt, dass sie umfassend informiert und gehört werden und ihre Meinung aktiv nachgefragt wird.

Beteiligung, Förderung und Schutz gehören auch in der Pflegekinderhilfe eng zusammen. Sicherheit und Verlässlichkeit müssen garantiert und erlebbar sein für Kinder in Pflegefamilien ebenso wie die Ermunterung ihre Rechte einzufordern und selber aktiv zu werden bei der Gestaltung des biografischen Lebensortes.

Partizipation aller Beteiligten – also der Kinder, Herkunftseltern, Pflegeeltern und auch Pflegekinderdienste – heißt auch, ihre unterschiedlichen Interessenlagen im Blick zu haben, zu reflektieren und gegebenenfalls auszugleichen.

Die Tagung der IGfH und des DIJuF, der Forschungsgruppe Pflegekinder der Universität Siegen, des Kompetenzzentrums Pflegekinder und des LWL fragt in Vorträgen und praxisnahen Workshops sowie Arbeitsgruppen danach, wie Förderrechte, Beteiligungs- und Schutzrechte im Rahmen der Pflegekinderhilfe ausgebaut und zusammengedacht werden können. Zielgruppe sind vor allem Fachkräfte der Erziehungshilfe / Pflegekinderhilfe, aber auch Pflegeeltern.

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